Zacks Tennis

Samstag, 29. November 2008

Hendrik Dreekmann gibt's auch noch

Heute morgen las ich in der Klatschspalte meines Leib-und-Magen-Blattes, dass Susen Tiedtke (39) der Mann weggelaufen ist. Susen Tiedtke war in den 90ern mal eine relativ berühmte Weitspringerin, deren Ruhm im Wesentlichen auf ihren langen Beinen und langen Haaren beruhte. Als ich das las, erinnerte ich mich an Bilder von einer Hochzeit in Tondern. Die Fachpresse bestätigte meinen Verdacht: Der weggelaufene Mann von der Tiedtke, das ist Hendrik Dreekmann, Roland-Garros-Viertelfinalist von 1994. Den gibt's also auch noch. Wenn er schon in der Klatschspalte meines Leib-und-Magen-Blattes nicht erwähnt wird, soll er doch wenigstens in diesem Blog vorkommen. In der Saisonpause ist man ja dankbar für jede Meldung, die entfernt mit Tennis zu tun hat.

Kommentare:

Francoise hat gesagt…

Das war ja wieder einmal köstlich, vielen Dank. Diese wichtige Nachricht hätte ich ansonsten verpaßt - wie kann ich die Telegramme abonnieren? Ich bekomme immer nur die Hauptartikel, die sowieso schön pünktlich am Sonntag Abend erscheinen, und ich schaffe es nicht, die Telegramme zu abonnieren, die mich auch interessieren würden. Wie geht das?

Francoise hat gesagt…

Vergiß meine Frage von vorhin, ich habe es doch geschafft.
Noch einmal vielen Dank für die tolle Arbeit!

JMG hat gesagt…

Was ich beeindruckend fand war, dass er bei seinem Comeback-Match 2002 gegen Federer in Halle einen Satz gewinnen konnte. Aber anschließend konnte er wohl auch aufgrund von weiteren Verletzungen kaum nach oben kommen und hat 2003 schon wieder aufgehört.

zack hat gesagt…

Dreekmann ist so alt wie Waske und ein Jahr älter als Schüttler. Aber er wirkt wie aus einem ganz anderen Zeitalter.
Seine Karriere war ja eigentlich gar nicht so schlecht. Aber im Rückblick sieht sie schon ein bisschen tragisch aus: Wer mit 19 in einem Grand-Slam-Viertelfinale steht, denkt wahrscheinlich nicht daran, dass das der Höhepunkt gewesen sein könnte.

Kontakt

zackstennis@web.de


Beliebte Posts