Zacks Tennis

Sonntag, 31. Oktober 2010

Endlich ein Livescore-App

Das wurde aber auch mal Zeit: ATP und WTA bieten endlich ein Livescore-App fürs iPhone an.

Die Grand-Slam-Turniere haben sowas schon seit gefühlten Ewigkeiten, aber bei allen anderen Turnieren war es bisher extrem umständlich, mit dem iPhone irgendwelche Zwischenstände von laufenen Tennismatches in Erfahrung zu bringen. Der offizielle Internet-Livescore läuft nämlich über den Flash-Player, den Applegeräte bekanntlich nicht mögen.

Also: Hier gibt es das kostenlose offizielle Pro-Tennis-Live-App.

Es funktioniert eigentlich ganz prima, bietet allerdings nicht die Zusatzinformationen, die ich von den Grand-Slam-Apps gewohnt bin. Es ist ein reiner Ergebnis-Service - immerhin mit statistischen Details wie Aufschlag-Quoten, Breakballen usw.. Aber man kann zum Beispiel nicht die Auslosungen der Turniere einsehen. Und wenn ein Spiel nicht stattfindet, erfährt man nicht, warum. Als ich am Freitagabend sehen wollte, wie das Wiener Viertelfinale zwischen Jürgen Melzer und Philipp Kohlschreiber ausgegangen ist, sah ich nichts. Ich konnte nur mutmaßen, dass wohl einer der beiden verletzungsbedingt nicht angetreten ist, aber ich wusste nicht, wer. (Aus dem normalen Internert erfuhr ich dann, dass Kohlschreiber Probleme im Adduktorenbereich hatte.)

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Captain Courier

Der ehemalige Weltranglistenerste Jim Courier (40) ist neuer US-Davis-Cup-Kapitän und damit Nachfolger von Patrick McEnroe, der mit zehn Jahren Amtszeit der langgedienteste Kapitän der US-Davis-Cup-Geschichte ist.

Nach Angaben des US-Tennisverbands USTA gab es eine ganze Reihe von hoch qualifizierten Bewerbern, gegen die sich Courier durchsetzen konnte. "Jim will continue to bring class and character to the role of U.S. Davis Cup captain along with an outstanding pedigree in Davis Cup competition", wird USTA-Chefin Lucy S. Garvin zitiert.

Freitag, 22. Oktober 2010

Der beste Flo aller Zeiten

Guten Abend allerseits,

bin gerade in Stockholm, am Sonntag gibt es also einen Turnierbericht. Im Moment bin ich noch ganz im Bann von Florian Mayers Sieg gegen Schwedens nationale Hoffnung Robin Söderling. Heute bin ich der Ansicht, den besten Flo aller Zeiten gesehen zu haben. Mal sehn, ob ich das am Sonntag immer noch so sehe.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Future-Titel für Kiefer

Wer hätte das gedacht: Plötzlich gewinnt Nicolas Kiefer (33) ein Turnier. Seit er im August Vater geworden ist, hat Kiwi ja eigentlich eine Turnierpause eingelegt, um in Hannover bei Freundin und Tochter zu bleiben.

In dieser Woche aber fand in Isernhagen bei Hannover ein Future statt, die unterste Kategorie im Profitennis mit 10.000 Dollar Gesamtpreisgeld und 18 Weltranglistenpunkten für den Sieger. Das ist Kiwi hingefahren und hat im Doppel mitgemacht. An der Seite von Stefan Seifert (Nr. 1190 im Einzel und Nr. 1476 im Doppel) gewann er das Turnier.

Es ist Kiwis erster Doppel-Turniersieg seit 2003. Auf der Doppel-Weltrangliste wurde er seit ein paar Monaten gar nicht mehr geführt. Nach dem Turniersieg von Isernhagen wird er Montag in einer Woche ungefähr auf Platz 1000 wieder einsteigen.

Hier die Ergebnisse aus Isernhagen (PDF)

Sonntag, 10. Oktober 2010

Gold für Devvarman

Jetzt können wir die Geschichte vom letzten Sonntag über die Commonwealth Games zu Ende bringen: Somdev Devvarman (Indien, Nr. 96) hat die Goldmedaille im Herreneinzel gewonnen. Er gewann das Finale gegen Greh Jones (Australien, Nr. 234). Bronze ging an Matthew Ebden (Australien, Nr. 165). Die Goldmedaille im Herrendoppel ging an Paul Hanley und Peter Luczak (Australien), Silber an die Engläner Ross Hutchings und Ken Skupski.

Bei den Damen gewann Anastasia Rodionova (Australien) Einzel-Gold gegen Sania Mirza (Indien) mit 7:6 im dritten Satz. Das Damendoppel-Finale war - Überraschung - eine rein australische Angelegenheit. Sally Peers und Anastasia Rodionova gewannen gegen Jessica Moore und Olivia Rogoswka.

Gold im Mixed gewann Schottland: Joceyln Rae und Colin Fleming.

Mehr Ergebnisse suche ich jetzt nicht mehr raus. Die Results-Seite der Commonwealth Games ist ein Ausbund an Unübersichtlichkeit.

Der Gesamt-Medaillenspiegel deutet darauf hin, dass die Inder sich richtig ins Zeug gelegt haben. Sie liegen auf Rang 2 nur hinter Australien und vor England, Kanada, Südafrika. Wenn man bedenkt, dass die Inder die Olympischen Spiele vor zwei Jahren in Peking mit nur einer einzigen Goldmedaille auf Platz 50 beendeten, ist das beachtlich.

Kontakt

zackstennis@web.de


Beliebte Posts